.Neu in Berlin - Helena
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Hallo! Ich bin Helena, die neue Praktikantin bei Bartime - auch aus Bristol, England. Seit sieben Wochen wohne ich nun schon hier, und die Zeit geht so schnell vorbei. Bevor ich nach Berlin kam, wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde, aber alle sagten mir, dass die Stadt ganz anders ist, als alle anderen europäischen Städte – unmöglich zu beschreiben, und das stimmt! Ich dachte, dass ich nicht so viele Unterschiede zwischen Bristol und Berlin finden würde, da habe ich geirrt!
Ein großer Unterschied ist die Wichtigkeit der Cocktail Kultur hier in Berlin. Es kann nur das unfreiwillig billige Leben einer Studentin sein, das mich dazu bringt, nur Bier oder preiswerten Wein zu trinken. Oder vielleicht auch, dass die meisten Bars in England oft keine Cocktails anbieten oder aus welchem Grund auch immer: Ich habe in Englang nie Cocktails getrunken. Jedoch, hat sich meine Meinungen gegenüber Cocktails total verändert, seitdem ich nach Berlin angekommen bin. Ich war neulich beim Bar Convent Berlin, einer Messe, die sich auf Cocktails und Bars konzentriert. Ich bin jetzt vielleicht noch keine Cocktail Expertin, aber ich habe gemerkt, dass die Zubereitung eines Cocktails fast eine Kunst und kleine Wissenschaft ist!
Ich hatte auch erwartet, dass das Nachtleben Berlins auch etwas Besonderes wäre und bisher wurde ich nicht enttäuscht. Der große Unterschied zwischen Berlin und Bristol ist, dass alles sehr spät anfängt! In Bristol würden wir um 22 Uhr weggehen, etwas, was in Berlin fast lächerlich ist! Also war’s keine Überraschung, dass ich an meinem ersten Freitag um 24 Uhr in eine Bar eingeladen wurde. Zu meinem Glück, war ich für diese Umstände bereit, weil ich am Nachmittag ein Nickerchen gemacht hatte!! Als ich dann ins Dr Pong kam, war ich total erstaunt: wenn man durch die Tür kommt, steht man direkt vor einer großen Tischtennisplatte! Ich konnte es nicht glauben – nur in Berlin ist das möglich. Glücklicherweise wird man nicht gezwungen Tischtennis zu spielen… In einem anderen Raum gibt’s Platz zu sitzen, eine Bar und einen DJ. Natürlich dachte ich, dass ich die erste Engländerin war, die das Dr Pong entdeckt hat und für ungefähr eine halbe Stunde war ich cool! Leider verschwand dieses Gefühl sehr schnell, als ich bemerkte, dass ich andere Engländer hören konnte. Und das war nicht alles – sie sagten, dass sie über meine neue Entdeckung im Easy Jet Magazin gelesen haben – also doch nicht so besonders aber bestimmt hochempfehlenswert!!
Also, nachdem ich über meine Enttäuschung hinweggekommen war, bin ich ins Icon gegangen, in dem einer meiner Lieblings DJs, Benga, spielte. Es war nicht billig, 10 Euro Eintritt, aber es hat sich gelohnt. Der Club liegt um die Ecke von Dr Pong und wurde schnell mein Lieblingsclub. Der Musikstil war Dubstep, der schon sehr populär in England ist, aber noch nicht in Deutschland bekannt ist, folglich war es recht einfach direkt vor den DJ Decks zu stehen. Die Tanzfläche ist ziemlich klein aber es gibt genug Platz zum Tanzen und die Musik war so fantastisch, dass ich Tanzte wie nie zuvor!
Irgendwann hatte ich keine Energie mehr und, obwohl um 5 Uhr morgens der Club noch ziemlich voll war, konnte ich nicht mehr Tanzen. Meine letzte Überraschung war, dass die U Bahn voller war als um 18:00! Totales Gegenteil zu Bristol!
Ich habe Berlin bisher dreimal besucht, aber als Touristin kann man die Stadt nicht wirklich erleben! Ich freue mich sehr auf den Rest meines Aufenthalts und während der nächsten fünf Monate werde ich meine Erfahrungen in Berlin in meinem Blog erzählen. Bisher bin ich total beeindruckt von Berlin, besonders vom Berliner Nachtleben und kann ich nicht warten mehr davon zu sehen!
Eingetragen von helenad am 14.11.2008 | 09:11 Uhr.













