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Etwas versteckt und abseits des Trubels von Nollendorf- und Winterfeldtplatz liegt die Big Blue Bar in der Winterfeldtstraße.
Seit 2004 empfängt Onrie hier seine Gäste in einzigartigem Ambiente: in der Bar gibt es keine Ecken, keine Kanten; dunkles Blau ist die vorherrschende Farbe, derzeit ist Orange die Kontrastfarbe, in der Akzente gesetzt werden. Ein wenig abgekapselt von der Welt fühlt man sich, Tageslicht ist kaum vorhanden – so könnte es sich unter Wasser anfühlen.
Onrie, Inhaber der Big Blue Bar, hat sich mit der Bar einen Traum erfüllt, den er bereits 16 Jahre hegte, bevor es endlich soweit war.
Ausschlaggebend für die Idee, eine Bar - diese Bar - zu eröffnen, waren eine nachhaltig beeindruckende Erfahrung und ein Film. Aus beiden entstand die Erkenntnis, „dass das wahre Menschsein im und unter Wasser liegt“ – schwerelos und ohne Last. Onrie wollte dieses Lebensgefühl und die Begeisterung, die er selbst unter Wasser verspürt, mit anderen teilen, an einem faszinierenden Ort, der genau dieses zu vermitteln vermag. Die Big Blue Bar ist dieser Ort. Selbsterdacht und selbstgebaut.
Herzlich und freundschaftlich wird man aufgenommen, solange man sich an bestimmte Regeln hält: Keine Krawatten. Seinen dicken Sportwagen sollte man nicht direkt vor der Tür parken. Beim ersten Besuch eine Lokalrunde schmeißen geht nicht. Erwachsen sollte man sein, auf der Homepage steht der Hinweis: „Für Leute ab 24“. Und gute Manieren, die müssen auch sein. Wenn man diese Kriterien erfüllt, wird man eine sehr gute Zeit haben im Big Blue, denn trotz dieser scheinbar strengen Regeln geht’s entspannt und locker zu. Kommt man am Wochenende in Badeklamotten oder gar im Taucheranzug, bekommt man seine Drinks spendiert. Schafft man es, den derzeitigen Rekord von 6,49 Sekunden im ‚eine-Runde-um-die-Bar-ohne-diese-oder-die-Wand-zu-berühren-laufen’ zu brechen, gibt’s eine Lokalrunde auf Kosten des Hauses.
Die Cocktailkarte im Big Blue ist recht überschaubar und wird auch kaum genutzt, Cocktails werden individuell gemixt. Am liebsten würde Onrie komplett ohne Karte arbeiten, denn er kennt seine Gäste. „Ich gucke mir die Leute an, wenn sie rein kommen und denke mir: was könnte dem schmecken? Und bisher habe ich da meistens richtig gelegen.“ Sollte er mal daneben liegen, wird der Drink selbstverständlich ausgetauscht.
Knabberzeug wird en Masse serviert. Umsonst. Wie das Wasser, dass es bei Getränken ab 8,00 € selbstverständlich dazu gibt. Und den Rat, vielleicht zwischendurch mal ein Wasser oder einen Saft zu trinken. Und: „Mehr als 25€ pro Person und Abend gibt man bei mir nicht aus.“
Onrie achtet auf seine Gäste, und sie lieben ihn, denn, so sagt er, hier wird jeder gleich behandelt. Der Gastgebergedanke – nicht nur Wirt sondern Gastgeber zu sein – ist ihm sehr wichtig, und so fühlt man sich in seiner Bar gut aufgehoben und – vor allem – als gern gesehener Gast. Wenn man sich an Onrie's Regeln hält.
Für uns hat Onrie vier tolle Cocktails gemixt – die wir Euch in den nächsten Wochen auf den Drinks- Seiten vorstellen werden, den Anfang hat der Strawberry- Vodka- Daiquiri gemacht. Es folgen der Vodka Split, der Killer Kermit und eine Variante des Mai Tai.
Anlässlich unseres Besuchs in der Big Blue Bar verlosen wir 6x2 Cocktailgutscheine für die Big Blue Bar. Teilnahme ab 25 Jahren aufwärts hier
Eingetragen von Jul am 12.09.2008 | 11:09 Uhr.
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.Aktuelle Bewertungen / Kommentare
Erstellt: 07.11.2008 14:15
Genauso wie es beschrieben ist, erlebe ich diese Bar jedes Mal aufs Neue und... .Details














