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| Torf kommt in großen Mengen fast überall in Schottland vor. In früheren Zeiten war Torf oftmals die einzige Energiequelle und wurde deshalb auch bei der Whiskeyherstellung zum Heizen der Brennblase und zum Trocknen des Malz eingesetzt. Während Torf bei der Erhitzung des "Biers" keinen Einfluss auf den Whiskey nimmt, so ist der Einsatz von Torf bei der Darre geradezu entscheidend für den Geschmack des Endprodukts. Je länger das Malz einem Torffeuer beim Kilning ausgesetzt ist, desto rauchiger wird schließlich der Whiskey. Dieser Spielraum wird von den Destillerien genutzt, um die Rauchigkeit ihres Whiskeys "einzustellen". In den schottischen Lowlands gibt es nur sehr geringe Torfvorkommen. Hier wird dementsprechend nicht mit Torf gedarrt. Diese Whiskeys zeigen somit nur eine gewisse zarte Rauchigkeit, die auf Aromen aus der Gerste zurückzuführen sind. Torf im Wasser, das zur Whiskeyherstellung benutzt wird, hat dagegen keinerlei Auswirkung auf die Rauchigkeit des Whiskeys.
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